Die Trauringprofis PEP Eisenach Neue Wiese 1
Die Trauringprofis     PEP Eisenach     Neue Wiese 1

Die Entstehung eines Traurings

Am Beginn des Produktionsprozesses stehen die Edelmetalle Platin, Gold, Silber, Palladium und Kupfer in ihrer reinsten Form. In genauen Mischungsverhältnissen, je nachdem aus welcher Legierung der Trauring gefertigt werden soll (z.B. 14 kt, 18 kt, etc.) werden die Materialien auf einer Präzisionswaage eingewogen und anschließend im Schmelzofen geschmolzen.
Anschließend werden aus der flüssigen Schmelze Barren gegossen, welche in mehreren Arbeitsgängen auf dünnere Bleche gewalzt werden.

Hier entstehen bereits die ersten Verdichtungsvorgänge für ein optimales Material. Aus den Blechen werden die Ronden ausgestanzt, wobei man bei Ringbreiten von 5 mm bereits 60 Tonnen Druck zum Ausstanzen aus den Goldblechen braucht. Durch dieses Verfahren ist sichergestellt, dass alle Trauringe fugenlos sind und aus einem Stück hergestellt sind.

Diese "einfache Beilagscheibe" aus Edelmetall wird in einem weiteren Kaltverformungsvorgang über verschieden Dorne gepresst, so dass die flache Scheibe zum Ring wird. Am Ende werden die Rohlinge auf die richtige Weite "rolliert". Das ist ein Verfahren, bei dem der Ring durch den Druck von 2 Rollen in seiner Dicke zusammengepresst wird und dafür an Durchmesser zunimmt.

 

Diese verschiedenen Verformungsvorgänge mit Zwischenglühen stellen sicher, dass das Ausgangsmaterial maximal verdichtet wird, und somit als Vorraussetzung für Härte und langem Halt dient. Diese aufwändige Art der Produktion ist dem Vakuumgussverfahren der Massenschmuckware weit überlegen.

Drehen und Fräsen  Da alle Ringe kundenspezifisch auf Bestellung gefertigt werden, sucht man bei einer Trauringbestellung den richtigen Rohling in Weite, Breite und Höhe heraus. Dieser muss um ca. 0,5 mm in Breite und Höhe stärker sein als der fertige Ring, denn durch das Drehen und Fräsen bekommt der Ring seine endgültige Form. Beim Drehen wird mit Diamantwerkzeugen außen, innen und seitlich auf CNC-gesteuerten Drehmaschinen soviel Edelmetall abgespant, bis der Ring seine endgültige Form bekommen hat.

Dabei wird zwischen geraden, leicht bis stark gewölbten sowie spitzovalen Profilen unterschieden. Der fertig gedrehte Ring hat schon eine glatte, leicht glänzende Oberfläche.


Die Oberfläche   Jetzt kommen anhand des bestellten Modells die verschieden Mattierungstechniken zum Einsatz.Der Kunde kann zwischen längsmatt, quermatt, sonnenmatt oder kreismatt wählen.
Diese verschiedenen Mattierungen entstehen durch Bürsten oder Sandstrahlgebläse. Anschließend kommen die Trauringe auf Fräsmaschinen, wo sie durch Diamantwerkzeuge das finale Design bekommen. Durch das Spiel zwischen matten und glänzenden Flächen entstehen interessante Designs.

Mehrfarbige Trauringe  Aufwändiger wird die Sache bei Ringen aus 2- oder 3-farbigem Gold oder Kombinationen von Platinringen mit Gold oder Palladium. Hierbei muss für jede Farbe der richtige Rohling gewählt und auf die entsprechende Weite gebracht werden. Nun werden die Rohlinge durch den Einsatz von Lasern

In diesem Verfahren werden Rohlinge verschiedener Goldfarben knapp unterhalb des Schmelzpunktes so untrennbar miteinender verschweißt, dass sie wie ein homogenes Material weiterbearbeitet werden können. Diese Technologie ist dem herkömmlichen Lötverfahren weit überlegen, da kein Lot verwendet werden muss und die Lotstelle immer den schwächsten Punkt darstellt (Diese Tatsache kann bei späteren Weitenänderungen ein Problem darstellen). Nach dem Sintern werden diese genauso weiter gefräst oder gedreht wie bei den einfärbigen Ringen beschrieben worden ist.

Fassen der Diamanten  Diamanten werden von ausgebildeten Edelsteinfassern von Hand in die jeweiligen Trauringe eingesetzt. Dies garantiert den festen Halt des Diamanten (rund, quadratisch, 3-eckig, herzförmig) wobei auf die verschiedene Härte der Gold- und Platinlegierungen Rücksicht genommen werden muss.

Weißgold ist zum Beispiel etwas härter als Gelbgold, Platin ist etwa gleich hart wie Weißgold jedoch wesentlich dichter und

Jeder Edelsteinfasser durchläuft eine 4-jährigen Lehrzeit, in der er die Erfahrung sammelt um Brillanten sicher und schön in Trauringe zu fassen. Hier sind Kunstfertigkeit und das Auge des Fachmannes gefragt.

Polieren und Gravieren  Nach dem Fassen kommen die Ringe in die Endfertigung. Hier werden sie von gelernten Poliseusen unter Anwendung mehrerer Schleif- und Poliervorgänge auf Hochglanz gebracht. Dieser aufwändige Vorgang muss nach wie vor von Hand gemacht werden, da man auf die bereits vorhanden Oberflächengestaltung Rücksicht nehmen muss, und das Auge der geübten Fachkraft einem mechanischen Polierverfahren um vieles überlegen ist. Nach dem Innenpolieren erhält der nun fertige Trauring seine ganz individuelle Gravur. Hier sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt.

Die Namen der Partner sowie das Hochzeitsdatum kann in verschieden Schriftarten graviert und mit unterschiedlichen Liebessymbolen ergänzt werden.

Das sprichwörtliche :
Bei dieser Art der Gravur schreiben Braut und Bräutigam Ihren Gravurwunsch handschriftlich auf ein Blatt Papier. Diese Schrift wird eingescannt und über ein computergesteuertes Gravierverfahren auf die Innenseite der Ringe übertragen. Ein individuelleres Zeichen der Liebe, als die eigene Schrift des Partners in seinem Trauring zu tragen, ist kaum denkbar.
Am Ende all dieser Produktionsschritte steht ein Paar individuell gefertigter Trauringe, das durch die Hände unzähliger Fachleute gegangen ist, welche aus dem Zusammenspiel von perfekter Handwerkskunst und maschinellen Know How Ihre persönlichen Trau(m)ringe fertigen.

Ringe, die Sie Ihr Leben lang als Symbol Ihrer Liebe und Unzertrennlichkeit begleiten werden.

Quelle: Firma Nowotny Wien

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